Partnerschaften mit Publishern können das Account-Based Marketing vereinfachen

Michael Bernau am 27. Januar 2017
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Account-Based MarketingInnerhalb der letzten fünf Jahre (und in manchen Fällen auch schon länger) haben sich B2B-Technologie-Marketer erfolgreich an eine neue Realität des Inbound-Marketings mit klaren Verbindungen zum potenziellen Käufer angepasst. Dieser Ansatz versprach Lead-Generierung und den Aufbau von Beziehungen zu neuen Interessenten durch die Entwicklung und Bereitstellung von geeigneten Inhalten.

Im Rahmen der normalen Strategie für Inbound-Marketing setzen Sie Ihre eigenen Inhalte (White Paper, Blogs, Webinare, usw.) sowie SEO (Suchmaschinenoptimierung) ein, um Besucher auf Ihre Website zu locken. Nachdem inzwischen jedoch 53 % der B2B-Unternehmen das Account-Based Marketing (ABM) stärker in den Mittelpunkt rücken und MarTech die Komplexität der Palette von Marketingtechnologien steigert, wird es für Firmen zunehmend schwieriger, ihre Inbound-Strategie ohne Hilfe erfolgreich umzusetzen.

Obwohl es sich dabei sicher nicht um eine neue Antwort auf das Problem handelt, könnten Partnerschaften mit Publishern hier eine gute Möglichkeit zur Ausschöpfung des vollen Potenzials von ABM darstellen – und zugleich die moderne Palette von Marketingtechnologien vereinfachen.

Fehler beim ABM vermeiden

Im Grunde handelt es sich beim Account-Based Marketing um eine Optimierung des Inbound-Marketings durch eine Eingrenzung der Bemühungen auf die potenziellen Kunden, bei denen eine echte Chance für einen Kauf besteht. Die Idee dahinter: So soll unnützer Aufwand vermieden werden, um die Rentabilität der Marketing-Investitionen zu steigern.

Ein Risiko beim ABM besteht darin, beispielsweise Fehler bei der Identifizierung der richtigen potentiellen Kunden zu machen – dann dadurch würden ABM-Aktivitäten falsch ausgerichtet werden.

Die Auswahl der falschen potentiellen Kunden ist nur einer der möglichen Fehler beim ABM, die die versprochene Verbesserung der Rentabilität von Marketing-Investitionen zunichtemachen können.

Deshalb haben sich B2B-Marketer mit der Welt der Marketing-Technologie und deren rascher Weiterentwicklung vertraut gemacht - ein Segen und eine Last zugleich.

Die Fallstricke beim Einsatz von Marketing-Technologien

Marketing-Technologien haben sich entwickelt, um B2B-Marketern eine große Auswahl an Werkzeugen und Taktiken zur Erweiterung ihres herkömmlichen Marketing-Mix zur Verfügung zu stellen. Ihre Palette von Marketingtechnologien sollte die Vermeidung von unnützem Aufwand durch eine genauere Zielgruppenansprache und eine Beschleunigung der Pipeline-Entwicklung anstreben.

Das Versprechen der Marketing-Technologien scheint eine perfekte Antwort auf das zunehmende Interesse an ABM zu sein. Eine genaue Betrachtung des aktuellen Angebots an Marketing-Technologien macht jedoch deutlich, warum B2B-Marketer den Überblick verlieren können und nicht die gewünschte Rentabilität der Investitionen erreichen.

Wo man früher einen einfachen Zusammenhang zwischen Inhaltserstellung und Inbound-Leadgenerierung annahm, wird nun mit einer komplexen Zusammenstellung von Marketing-Funktionen gearbeitet, die viele Marketer sogar zu einer vermehrten Erzeugung unnützen Aufwands verleitet. Zu diesen neuen Funktionen gehören, zusätzlich zu ABM, zum Beispiel:

  • Zielgruppendefinition und Beschreibung von Personas
  • Werbung im bekannten Umfeld
  • Erkenntnisse zum Medienkonsum
  • Nutzung von Intent-Daten
  • Outbound-Content-Marketing
  • Identifizierung qualifizierter Projekte
  • Daten-Targeting

Erfolgreiches ABM soll für eine Vereinfachung der Palette von Marketingtechnologien sorgen – aber dies ist leichter gesagt als getan. Partnerschaften mit Publishern bieten hingegen eine ausgezeichnete Möglichkeit zur tatsächlichen Vermeidung unnützen Aufwands und zur Umsetzung der von ABM in Aussicht gestellten Erfolge.

Die Rolle des Publishers in der modernen Palette von Marketingtechnologien

Paul Strikwerda.jpgDie heutige Komplexität der Palette von Marketingtechnologien mag B2B-Marketern als völlig neues Phänomen erscheinen, aber Publisher verwenden diese Taktiken bereits seit Jahren mit Erfolg.

Diese Palette neu erfinden zu wollen, das ähnelt einer Neuerfindung des Rads - und Paul Strikwerda sagte dazu: Wer das Rad neu erfinden will, dreht sich irgendwann nur noch im Kreis.Wenn Sie zu einer einfacheren Palette von Marketingtechnologien zurückkehren möchten, nutzen Sie am besten die bestehende Palette eines erfahrenen Publishers.

Bevor Sie sich jedoch einen solchen Partner suchen, gibt es noch einen wichtigen Aspekt zu beachten. Durch die Nutzung der Palette von Marketingtechnologien eines Publishers können sie bei Ihrem Inbound-Marketing und ABM enorme Einsparungen erzielen, aber Ihre eigenen Anstrengungen kann eine solche Partnerschaft nicht ersetzen. Konzentrieren Sie sich wieder auf die direkten Kundenbeziehungen, die Sie beim Inbound-Marketing aufbauen konnten, und verschaffen Sie sich mit Hilfe von erfahrenen Publishern:

  • Zugang in Echtzeit zu den potenziellen Kunden in Ihrem Markt
  • Solide Kontaktdaten für alle durch Content-Marketing erzeugte Leads
  • Untersuchungsberichte über Accounts mit Untersuchungsergebnissen und Influencern
  • Account-basierte Werbung für Einkaufsteams, einschließlich der Berichte über Klicks und Ausdrucke für jeden Account

Mit jährlich über 75 000 veröffentlichten IT-Artikeln und einer sehr starken organischen Seite-1-Präsenz in den Google-Suchresultaten bietet TechTarget die Gelegenheit zu einer Partnerschaft, die zur Vereinfachung Ihrer Palette von Marketingtechnologien und zur Vermeidung unnützen Aufwands beitragen kann.

Adaptiert vom Original von Dara Such, Integrated Publisher, TechTarget

Headerbild: Adobe Stock / tashatuvango

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Topics: Partner, IT, DEUTSCH, Account-Based Marketing